Dienstag, 8. Dezember 2015

[Klassenfahrt] London, und die Reise kann beginnen....

Hey ho Leute!

Wie ihr bereits lesen konntet, ging es für uns, die Klasse SO1, eine Woche lang mit Sack und Pack nach London um diese höchst interessante Stadt unsicher zu machen. Doch trotz des technischen Fortschrittes kann man sich leider noch nicht von A nach B beamen, sodass wir leider erst einmal hinfahren mussten. Nach satten 14 Stunden Fahrt ging es mit einer riesigen Vorfreude endlich auf die Fähre, welche uns in diese wunderschöne Stadt brachte. Somit begann eine verrückte Klassenfahrt!
~ Marcel

Day one: wir setzen zum ersten Mal Fuß auf englisches Land. Die Leute schauen uns an: Erkennen sie jetzt schon, dass wir Touris aus Deutschland sind? Dann schaue ich uns an: in Schlabbersachen, aussehend wie Assis oder schlicht weg, Nacht durch gemacht.
Okay, vielleicht schauen sie auch auf die vielen Koffer.

Nach lang bzw. kurzer Suche fanden wir endlich das Hostel, unsere Basis für die nächsten Tage. Man sieht allen an das sie nur eines denken: Zähne putzen und eine Dusche! Vorher aber erst die Zimmerverteilung. 
Fast alle, bist auf eine Gruppe hatte eine Dusche und Toilette für sich selbst im Zimmer. Ihr könnt euch ja vorstellen, zu welcher Gruppe ich gehörte. Richtig. Zu der, die keines im Zimmer hatte und in den Flur dafür musste.
Nach dem fertigmachen und Betten beziehen ging es auch schon los zum Tower Hill. In der Nähe gab/gibt es ein Restaurant namens Wagamama. Japanisch ist angesagt! Vorsichtig probierte jeder mit der Erkenntnis, Japanisch schmeckt gut in England!
Zum Abschluss an gab es einen Spaziergang entlang Tower Hill. 
Den ersten Tag heil überstanden.

Day two: Das Erste, was zu hören war, war der Wecker. Angestrengt tat ich so, als würde ich noch schlafen. Doof nur, dass ich eine schlechte Schauspielerin bin. Für den Tag steht eine Stadtführung an. Da es regnete, verbrachen wir die größtenteils im Bus.
ZU sehen war, was ihr auf den Fotos seht. Nach der Stadtführung war Zeit für uns. Wir teilten uns auf. Die einen wollten was sehen, die anderen Essen.
Die Suche nach einer Wechselstube begann. Es dauerte. Lange. Schnell machten wir uns danach auf den Weg etwas Essbares zu finden. Fehler Nummer 1: Durch das Harrods zu gehen. Mit mir. Gleich hatte ich meine Ecke gefunden. Vor dem M.A.C. Stand. Die Gruppe teilte sich erneut. Am Ende waren es zwei weitere aus meiner Klasse und ich. Tapfer sahen wir zu dritt der Großstadt entgegen nur bewaffnet mit unseren Handys und einer Kamera. Diese kamen zu genüge zum Einsatz.
Um 17.00 Uhr kam uns die Idee: Auf zum Harry Potters Gleis 9 3/4! Einfacher gesagt als getan. Kaum einer wusste wo es genau war. Paar U-Bahnstationen und fragenden Gesichtern weiter standen wir an der Station Kings Cross. Vor uns war DIE Wand. Aufregung packte uns und Unglaube. Wir hätten nicht gedacht, dass wir es wirklich finden würden. Nach den Fotos und dem Shop ging es Abendessen im goldenem/ gelben M. um die Ecke. Am Abend lag ich glücklich und um einen Kuli reicher im Bett.

day three: Bis jetzt lief alles Reibungslos. Als deutsche Touris wurden wir freundlich empfangen. Für den dritten Tag war der Jack the Ripper Walk angesagt. Die Führerin hat uns aber noch mehr erzählt (über die Stadt usw.). Sagen wir’s so: Ich kann eigentlich vieles sehen aber manches der Bilder schlugen mit auf den Magen. Das war ein Zeichen für mich was zum Essen zu suchen ;). Nach der Führung ging es endlich auch was Essen. Zum ersten Mal probierte ich Fish&Chips und es war... nicht schlecht!
Nach dem Walk ging es direkt ins britische Museum. Architektonisches Meisterwerk war das erste was ich dachte. Die Fassade und das Innere hauten einen schier um. Nur waren alle von dem Walk so fertig, dass wir uns leider nicht wirklich umgesehen hatten. Jedenfalls ich nicht. Nach dem Museum war Freizeit angesagt!
Wir teilten uns auf (es war Abend).

day four: We are going to Oxford!, war angesagt! Es war eine recht lange Fahrt bis dorthin. Ein Freund von Frau F. führte uns herum. Es war einfach toll. Auch hier waren die Gebäude einfach klasse! Alles sah so ... unglaublich aus! Und auch die kurze Führung war nicht schlecht :). Schlauer hat uns der Besuch in Oxford leider nicht gemacht. Zumindest mich nicht.
Schade.
Dann war wieder Freizeit für uns. Wir liefen umher und plötzlich kam es mir so vor als hörte es auf zu regnen (was es tat) und die Sonne kam aus ihrem Versteck hervor (nein, kam sie nicht. Es sah weiterhin nach regen aus!).
Ich fand, was ich die ganze Zeit suchte: Eine Buchhandlung!
Und was für eine! Leider waren wir nur eine halbe Stunde dort (gefühlte 5 Minuten für mich ...).
Es ging bald darauf zurück. Meine Gruppe hatte das Glück als letzte den Bus zu erreichen und alle warten zu lassen.
Später stiegen ein paar von uns am Piccadilly Circus aus und liefen umher. Highlight: gegessen haben wir in eines der Restaurants von Jamie Oliver! Das Essen war... gefühlt ungewürzt.



day five: Last day. Koffer packen und fertig machen!
Es geht bald nach Hause! Kurzer Abstecher zum Campen Market gönnten wir uns noch (eher gesagt unseren Geldbeuteln). Leider habe ich übersehen, dass es noch viel weiter geht. Naja, das nächste Mal dann!
~ Ebru

Nachdem wir vier Tage London Luft schnuppern konnten, mussten wir Freitagnachmittag Abschied von dieser Metropole nehmen.
Pünktlich um 15.30 Uhr, nach Ortszeit, kam unser Bus, zum Gepäck verladen.
Einige der Schüler waren übermüdet und freuten sich auf die Busfahrt um etwas Schlaf nachzuholen! Auf dem Weg zur Fähre, wunderte uns der lange Stau und stellten fest, dass wir die Fähre verpassen würden. Doch wir ließen uns nicht unterkriegen! Nach dem unser Busfahrer kurz telefonierte, gab es einen Plan B! Und der hieß Routenänderung! Mit links wendete unser Busfahrer und schlug die neue Route ein. Fast zu spät, aber dennoch pünktlich, erreichten wir die geplante Fähre. Das war knapp!
Nachdem ca. zwei Stunden auf hoher See, strandeten wir auf belgischen Boden.
Deutschland kam immer näher!
Aufgrund großer Erschöpfung, packten viele ihre Decken und Kopfkissen aus und schliefen.
Selbst die Pausen und Fahrerwechsel wurden von vielen nicht bemerkt!
Wie geplant kamen wir Samstagmorgen gegen 8.00 Uhr auf dem Parkplatz der RSB an! Einige Familienangehörige warteten schon ungeduldig auf uns! Nach kurzem Umpacken - vom Reisebus ins Auto - machten sich die Schüler etwas erschöpft auf die letzten Meter nach Hause auf, wo die Familien und das eigene Bett schon warteten.

~ Ulli

2 Kommentare:

  1. Hey,
    das war ja eine tolle Reise! Schön, dass ihr auch so viel Freizeit hattet. Die "5 Min" in der Buchhandlung wären mir auch zu wenig gewesen ;)
    lg. Tine :)

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    1. Danke für deinen Kommi :)

      Jaja, das Problem von uns allen Buchliebhaber <3 Ich hätte den ganzen Tag darin verbringen können! Hab mich wie zu Hause gefühlt ....
      Es war echt schön :)

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